Melanie Mühl

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Melanie Mühl (* 6. September 1976 in Stuttgart) ist eine deutsche Journalistin und Buchautorin.

Mühl wuchs in Bayreuth auf und legte in München ihr Abitur ab. Anschließend studierte sie Germanistik und Journalismus an der Universität Karlsruhe und an der Queens University in Kanada. 2004 begann sie ein Volontariat bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Sie ist seit Oktober 2006 Redakteurin im Feuilleton der FAZ.[1]

Ihre Reportagen über Menschen im Gebirge für die Wochenzeitschrift Schweizer Familie wurden 2010 in dem Buch Menschen am Berg veröffentlicht. In der NZZ zeigte sich Rezensentin Beatrice von Matt beeindruckt, wie präzise Mühl hinhöre und wie solide recherchiert sie sich ihrem Forschungsgegenstand annähere. Der Rezensent der Süddeutschen Zeitung, Christian Jostmann, merkte anerkennend an, dass die Autorin weder kitschig werde noch in einen Ästhetizismus gleite.[2]

2011 legte Mühl eine Streitschrift unter dem Titel die Patchwork-Lüge vor, in der sie die Schönfärberei von Trennungen und Scheidungen sowie die Idealisierung von Patchwork-Familien kritisiert. Das Buch, so Johan Schloemann in der Süddeutschen Zeitung, zeichne sich auch dadurch aus, dass es sich keinen Gegner auf der Meta-Ebene wie den Feminismus oder die Achtundsechziger suche, sondern die Bindungsunfähigen direkt moralisch angehe.[3]

Veröffentlichungen

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Einzelnachweise

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  1. Profil bei der FAZ
  2. Rezensionsnotizen bei Perlentaucher
  3. Johan Schloemann: Liebe statt Ökonomie. In: Süddeutsche Zeitung. 27. August 2011 (online).