Danny Held

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
  Danny Held

Geburtsdatum 13. November 1961
Geburtsort Calgary, Alberta, Kanada
Todesdatum 5. Januar 2015
Sterbeort Bietigheim-Bissingen, Deutschland
Spitzname Dany Dynamite
Größe 182 cm
Gewicht 84 kg

Position Center
Schusshand Rechts

Draft

NHL Entry Draft 1980, 5. Runde, 105. Position
Philadelphia Flyers

Karrierestationen

1978–1979 Seattle Breakers
Langley Thunder
1979–1980 Seattle Breakers
1980–1981 Berliner SC
Billings Bighorns
1981–1983 Maine Mariners
1983–1985 Schwenninger ERC
1985–1987 ECD Iserlohn
1987–1991 Eintracht Frankfurt
1991–1992 ESV Kaufbeuren
1992–1993 Schwenninger ERC
1993–1995 EHC Eisbären Berlin
1995–1996 Augsburger Panther
Heilbronner EC
1996–2000 SC Bietigheim-Bissingen

Daniel „Danny“ Held (* 13. November 1961 in Calgary, Alberta; † 5. Januar 2015 in Bietigheim-Bissingen, Deutschland) war ein kanadisch-deutscher Eishockeyspieler. Der Stürmer spielte viele Jahre auch in Deutschland in der Bundesliga und in der DEL.

Karriere als Spieler

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Junior spielte er bei den Seattle Breakers in der Western Hockey League (WHL) und den Langley Thunder in der British Columbia Hockey League (BCHL), bevor er zur Saison 1980/81 zum Berliner SC wechselte. Während der Saison verließ er Deutschland und spielte den Rest der Saison bei den Billings Bighorns in der WHL.

Von 1981 bis 1983 spielte er bei den Maine Mariners in der American Hockey League, bevor er im Sommer 1983 nach Deutschland wechselte und für den Schwenninger ERC, ECD Iserlohn, Eintracht Frankfurt, ESV Kaufbeuren und die EHC Eisbären Berlin in der Bundesliga spielte.

Nach seiner Einbürgerung absolvierte er zudem 20 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft und lief unter anderem bei der Eishockey-Weltmeisterschaft 1987 auf.

Ab 1994/95 spielte er zuerst für die EHC Eisbären Berlin und dann für die Augsburger Panther in der DEL, bevor er während der Saison 1995/96 zum Heilbronner EC in die erste Liga Süd wechselte. Ab der Saison 1996/97 spielte er bis 1999/2000 für den SC Bietigheim-Bissingen, bevor er seine aktive Spielerkarriere beendete.

Karriere als Trainer

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere begann er als Trainer im Nachwuchsbereich beim SC Bietigheim-Bissingen zu arbeiten.

In der Saison 2002/03 war er bei den Schwenninger Wild Wings Co-Trainer des DEL-Teams, das damals von Tom Pokel geleitet wurde. Nach der Entlassung von Pokel trainierte Held zusammen mit Bedrich Pastyrik die Wild Wings und schaffte mit ihnen, Dank eines Playdown-Sieges gegen die Frankfurt Lions, die sportliche Qualifikation für die DEL. Zwischen 2007 und 2009 war Held zudem Cheftrainer bei den Stuttgart Rebels.

Während der Saison 2010/11 löste Held Christian Brittig als Trainer der Bundesligamannschaft der Bietigheim Steelers ab, bevor er selbst während der Saison 2011/12 durch Kevin Gaudet ersetzt wurde. Zuletzt trainierte Held die Schülermannschaft (U-16) des SC Bietigheim-Bissingen. Zudem betrieb er mit seiner Frau das Lokal Danny’s Bar & Grill in Bietigheim.[1] Er starb im Januar 2015 nach schwerer Krankheit.[2]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Teil 1: Die Trainer – Bietigheim Steelers (Memento vom 9. Januar 2015 im Internet Archive), abgerufen am 9. Januar 2015
  2. Nachruf an einen lieben Trainer und Freund. (Memento vom 16. Januar 2015 im Internet Archive), abgerufen am 6. Januar 2015