Diskussion:Blasphemie

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Letzter Kommentar: vor 1 Jahr von 95.116.106.115 in Abschnitt "vorausgesehen"?
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Blasphemie allgemein:

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Nocheinmal auf den Punkt "Leugnung"

In der Übersicht wird

- generelle Gottesverleugnung aufgeführt.

Diese Formulierung beinhaltete eine extrem negative Konnotation. Der aktuelle Wahrig sagt unter II. 2. "verleugnen" anders handeln, als es dem eigenen Wesen entspricht. Hier wäre doch "generelles Verneinen der Existenz Gottes" korrekter. Leugnen beinhaltet immer den Punkt des Widersprechens wider besseren Wissens. Polemisch könnte man in religiösen Dingen alles außerhalb der "Leugnung" als Leugnung definieren. (nicht signierter Beitrag von 87.159.173.142 (Diskussion | Beiträge) 01:35, 23. Aug. 2009 (CEST)) Beantworten


Ich finde, das hast Du ziemlich treffend auf den Punkt gebracht.(*) Das Problem ist nur, daß uns eine Korrektur unter Umständen in einen Edit-War führen würde. Denn dieser Punkt wurde am 25. Mai 2007 schon einmal sinnvoll geändert und hier in der Diskussion sachlich begründet, siehe unten. Zinnmann hat diese Änderung keine fünf Stunden später kommentarlos revidiert.

Liebe Revidierer, begründet bitte das Wort Leugnung. Wenn da in den nächsten Wochen nichts Brauchbares kommt, werde ich vielleicht den zweiten Versuch wagen, dieses Wort durch Verneinung zu ersetzen. Verbunden mit der freundlichen Bitte, sich diesmal vor einem Revert an der Diskussion zu beteiligen. Ich würde es bei genau einem Versuch belassen, denn in der Wikipedia setzen sich wohl häufig die Autoren mit dem längeren Atem und den höheren Edit-Rechten durch. Das sind nicht zwingend die mit dem größten Interesse an einem neutralen Standpunkt.

(*) allerdings: Selbst mit "generelles Verneinen der Existenz Gottes" formulierst Du noch vom Standpunkt monotheistischer Religionen. Korrekt, wenngleich etwas holprig, hieße es "generelles Verneinen der Existenz eines, mehrerer oder jeglicher Götter".

195.64.140.190 14:00, 19. Jul. 2010 (CEST)Beantworten


Black Metal als Beispiel

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@Nightwish, ich hab Dein Beispiel Black Metal zweimal aus unterschiedlichen Gründen entfernt. Beim ersten Mal stand dort "absichtlich Gotteslästerung, wie z.B. bei Black Metal". Absichtliche Gotteslästerung als Beispiel für Gotteslästerung ist IMHO nicht sonderlich aussagefähig. Das zweite Mal stand nur noch "Black Metal" da. Das ist aber auch nicht sinnvoll, da B.M. nicht automatisch, immer und in jeder Hinsicht blasphemisch ist.

Davon abgesehen halte ich die Beispiele eh für relativ entbehrlich, da der Artikel Blasphemie bereits definiert. Die Beispiele klingen ein wenig, als wenn jemand im Artikel zu "Diebstahl" einfügen würde: Stehlen kann man zum Beispiel Autos, Geld, Kaugummis, Pferde, mehr Geld etc.. Nix für ungut --Zinnmann d 01:35, 9. Jan 2005 (CET)

"Das ist aber auch nicht sinnvoll, da B.M. nicht automatisch, immer und in jeder Hinsicht blasphemisch ist." -> Doch, sonst ist es kein BM. So einfach ist das. Ich finde das ein weiteres sehr gutes Beispiel und hätte das gerne drin gehabt. Ich beuge mich aber, denn was will man sonst tun.
Über den Sinn und Unsinn der Beispiele: Ich glaube nicht, dass es wirklich so einfache Beispiele sind, wie deine Diebstahlsgegenstände und man sie einfach locker aus dem Stegreif aufzählen kann. Ziel ist/war es einerseits eine möglichst umfangreiche/komplette Liste zu geben, falls jemand darüber z.B. mal eine Arbeit schreiben muss und zweitens mit anderen themenbezogenen Wikiartikeln zu verknüpfen. Ich denke da eben gerade an den noch heute angefügten Begriff Ketzerei.--Nightwish62 03:11, 9. Jan 2005 (CET)
Das liest sich im Artikel Black Metal aber etwas differenzierter. Neben satanischen Elementen werden dort auch eine allgemein lebensnegierende Grundhaltung, Rassismus und nationalsozialistische Tendenzen angeführt. So unerfreulich ich das persönlich finde, Blasphemie ist es nicht. Hinzu kommt, dass sich Blasphemie nur innerhalb eines bestimmten kulturellen Kontextes definieren lässt. Für einen Hindu ist ein Kalbsschnitzel Blasphemie, für die meisten Europäer dagegen die normalste Sache der Welt. Blasphemie ist also eine reflexive Angelegenheit. Es genügt nicht die Absicht, blasphemisch zu handeln, sondern es braucht auch jemanden, der die jeweilige Handlung als blasphemisch empfindet. Hier wird's dann auch seitens der Urheber der Blasphemie sehr schnell philosophisch: Inwiefern muss ich selbst an den religiösen Kontext, dem ich lästere, glauben, damit daraus wirklich Blasphemie und nicht einfach ziellose Provokation wird? Wieviele Black Metal Anhänger sind denn tatsächlich einem christlichen Kontext verhaftet, so dass ihre Texte als Aufbegehren gegen den eigenen Gott gewertet werden können? Das ganze Thema ist wirklich ein wenig komplexer, als dass es sich mit einem - meiner Meinung nach irreführenden - Beispiel abhandeln ließe. --Zinnmann d 12:02, 9. Jan 2005 (CET)

Es ist eine Frechheit in einem eigentlich objektiven Lexikon, den Glauben an einen anderen Gott als den des Christentums (worauf der Artikel unterschwellig hinweist) als Blasphemie zu bezeichnen. Dies ist im höchsten Maße ignorant und ketzerisch.

Unsinn. >>"Glaube an andere Religionen oder an andere Götter, insbesondere bei Sekten" Wo steht da "christlich"?
Alles, was hier unterschwellig gärt, ist Ihre Ablehnung des christlichen. Glaubens.
JEDE Form menschlichen Zusammenlebens in Gruppen definiert sich über Gemeinsamkeiten in der Gruppe und UNTERSCHIEDE zu anderen Gruppen. Da ein "Gott" / ein "Pantheon" einer Gruppe p.d. singulär ist, ist theoretisch ::jeder Glaube in irgendeinem Kulturkreis als blasphemisch zu werten. Nichts anderes sagt der Artikel aus.
Ihre Interpretation ist nur ein Ausdruck Ihrer geistigen Haltung.
Es steht Ihnen frei, Beispiele für Blasphemie aus anderen Kulturkreisen / Religionen anzuführen.
Ein Beispiel für Blasphemie im Islam: Die Fatwa gegen Salman Rushdie



Zwei Sachen:

  • Die Überzeugung davon, dass das Universum durch den Urknall entstanden ist, kann zumindest nicht allgemein als Blasphemie gelten, weil sie von den allermeisten Christen (wenigstens hierzulande) nicht als blasphemisch gesehen wird und z. B., wenn ich die entsprechenden Wikipediaartikel richtig gelesen habe, auch die offizielle Position der Katholischen Kirche ist. Ich finde es schlecht, dass dadurch der christliche Glaube in die Nähe des abstrusen Kreationismus gerückt wird; deshalb lösche ich den entsprechenden Text.
  • Es ist schon klar, dass die meisten, die ein Kreuz umdrehen, dies aus blasphemischen Gründen tun, aber könnte man ein umgedrehtes Kreuz nicht wenigstens rein theoretisch auch als Petruskreuz identifizieren? Ich kenne irgendwoher die Legende, dass, als Petrus gekreuzigt wurde, er als letzten Wunsch geäußert habe: "Ich bin es nicht wert, zu sterben wie mein Herr", und deshalb habe man das Kreuz dann umgedreht. --84.154.58.105 10:59, 18. Mai 2005 (CEST)Beantworten
Das "Petruskreuz" wird aber afaik in der christlichen Symbolik sehr sehr selten verwendet und wenn dann nur mit einem explizitem Hinweis auf Petrus. Das Umdrehen (= Pervertieren) des religiösen. Symbols wird ausschließlich zu blasphemischen (oder modischen) Zwecken genutzt.
Richtig, siehe auch Kreuz_(Symbol) in der Wikipedia

Blasphemie in Deutschland nicht strafbar

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Der Satz "Blasphemie ist in manchen Religionen oder Gesellschaften, beispielsweise in Deutschland nach §166 StGB [...] strafbar" ist unhaltbar. Ebenfalls unsinnig ist "Rechtstheoretisch wird aber nur vor "Beschimpfung" geschützt, das heißt bloßer Unglaube sollte straffrei bleiben."

§ 166 I. Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 III) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 166 II. [...]

1. Geschütztes Rechtsgut ist der öffentliche Friede, nicht das Bekenntnis als solches. Postuliert wird ein Mindestmaß an Respekt und Toleranz Andersdenkenden gegenüber.

2. Auch weltanschauliche Bekenntnisse dürfen nicht beschimpft werden. Der "Unglaube" ist nicht nur nicht strafbar, sondern er wird ebenfalls durch § 166 geschützt.

3. Die meisten Fälle dürften auch nach § 130 (Volksverhetzung) strafbar sein.

4. Scharfe Kritik ist erlaubt, selbst Spott und Lächerlichmachen reichen nicht für eine Strafbarkeit nach § 166.

5. Ein echter "Gotteslästerungsparagraph" wäre mit unserer Verfassung nicht vereinbar.


Das hier ist ein Wiki. Bitte korrigiere den Artikel entsprechend. --Zinnmann d 22:11, 22. Aug 2005 (CEST)

SO, und nicht anders, sieht es in Deutschland aus: [1]--Torsnes 13:43, 21. Jun. 2009 (CEST)Beantworten

Ich stimme zu: Gotteslästerung ist in Deutschland nicht strafbar. Lediglich Infamierungen ganzer Religionsgemeinschaften, die geeignet sind, den öffentlichen Frieden zu stören, werden bestraft. Schutzgut ist damit die öffentliche Ordnung. Insofern verstößt der gegenwärte § 166 StGB auch nicht gegen den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte. Außerdem verquickt der Artikel in intransparenter Weise Theologisches mit Rechtlichem.--PatrickOliverHeinemann 09:16, 31. Jan. 2012 (CEST)Beantworten

Natürlich ist Gotteslästerung in Deutschland strafbar -- es muss nur den öffentlichen Frieden stören und jemand muss es als solches anzeigen. Das dürfte zwar heutzutage schwierig werden, aber möglich ist es definitiv. Das Problem ist die schwammige Definition von "öffentlichem Frieden". Peteruetz (Diskussion) 14:15, 2. Jan. 2022 (CET)Beantworten

Ich habe das Beispiel mit dem umgekehrten Kreuz entfernt.


Die von vielen Pseudo-Satanisten und oft in irgendwelchen TV-Filmen gezeigte Variante des einfach nur verkehrt herum aufgestellten Kreuzes ist nicht blasphemisch, sondern ein hochchristliches Symbol, nämlich das so genannte Petruskreuz.

Es gibt eine spezielle blasphemische Variante (Umgekehrtes Kreuz + Dornenkranz) jedoch führt das gerade hier leicht zu Missverständnissen.

Stimmt. Ich hab das mal so hingeschrieben (inkl. Link zu Kreuz), weil die Verhöhnung von religiösen ja Symbolen zur Blasphemie gehört, aber gerade ganz gelöscht war. Wenn es immer noch unklar ist, kann man ja das Beispiel wieder entfernen und nur "Verhöhnung religiöser Symbole" stehen lassen. Grüße --StYxXx 01:58, 6. Dez 2005 (CET)

Nein so ist es IMO wirklich OK (Ich habe gar nicht gewusst, dass es über das Petruskreuz einen (wenn auch sehr kleinen) Artikel gibt.

Hocico - Blasphemies In The Holy Land

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Sollte man diese CD des Titels wegen erwähnen? Ich hoffe dies ist nicht off topic... aber interessant zu wissen und deswegen werde ich es gerne, wenn kein Einspruch besteht, der Wikipedia hinzufügen, denn dieses Album ist ein Livealbum, aufgenommen ausgerechnet in Israel. Tsukasa 02:00, 6. Dez 2005 (CET)

Auch wenn ich das Album nicht kenne, glaube ich nicht, dass eine Erwähnung sinnvoll ist. Dafür gibt es einfach zu viele Black Metal, Deathmetal etc. Alben, die von ihren Fans dann auch im Artikel erwähnt werden wollen. Das führt dazu, dass der Artikel, der den Begriff Blasphemie erklären soll, am Schluss vor allem eine ellenlange, unzusammenhängende Diskographie ist. --Zinnmann d 10:51, 6. Dez 2005 (CET)

Die Fähigkeit zu lästern setzt Glauben voraus

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Da ich auf langem und arbeitsreichem Wege zum Atheismus gelangt bin, möchte ich der Welt meine Sicht der aktuellen Ereignisse nicht vorenthalten.

(Rest des Beitrags, der im übrigen auch auf Diskussion:Das Gesicht Mohammeds eingestellt wurde, entfernt)

Diese Seite ist zur Koordinierung der Arbeit an dem Wikipedia-Artikel Blasphemie gedacht. Kommentare, Kritik oder Verbesserungsvorschläge, die sich auf den Inhalt des Artikels beziehen, sind willkommen. Für allgemeine Diskussionen über Blasphemie, Atheismus, "Toleranz" im Islam etc. suchst du dir bitte andere Foren. Siehe Wikipedia:Diskussionsseiten#Wozu_sind_Diskussionsseiten_gut?. Grüße, Hoch auf einem Baum 02:11, 10. Feb 2006 (CET)

Ich finde, hier gehörte er aber hin. Das Thema Blasphemie (Die Sünde, die darin besteht, bestimmte Glaubensinhalte abzustreiten) lässt sich nur betrachten, indem man die Feststellung macht, die ich in meinen Ausführungen hergeleitet hatte. Bitte wiederherstellen! Vielleicht wächst der Artikel dadurch ja. (nicht signierter Beitrag von Slashatdot (Diskussion | Beiträge) )

Dann möchte ich dich auch noch auf Wikipedia:Was Wikipedia nicht ist aufmerksam machen, besonders auf die Punkte 2 und 4:
  • Wikipedia dient nicht der Theoriefindung, sondern der Theoriedarstellung. In ihr sollten weder neue Theorien, Modelle, Konzepte, Methoden aufgestellt noch neue Begriffe etabliert werden. [...] Ziel des Enzyklopädieprojektes ist die Zusammenstellung bekannten Wissens.
  • Wikipedia ist kein Ort für persönlich gefärbte Essays
Egal wie interessant die Einsichten sind, die man für sich persönlich gewonnen hat, in einen Wikipedia-Artikel zum Thema sollte man sie nicht hineinschreiben - dort sollten vielmehr (durch Quellenangaben belegt) verbreitete Theorien und Standpunkte zum Thema dargestellt werden, siehe WP:NPOV.
Grüße, Hoch auf einem Baum 19:00, 10. Feb 2006 (CET)
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Bei mehreren automatisierten Botläufen wurde der folgende Weblink als nicht verfügbar erkannt. Bitte überprüfe, ob der Link tatsächlich down ist, und korrigiere oder entferne ihn in diesem Fall!

--Zwobot 18:59, 11. Mär 2006 (CET)

Es handelt sich dabei um eine Umleitung auf eine funktionierende URL, die ich anstelle der falschen in den Artikel einfügen werde. 84.140.62.247 16:56, 25. Mai 2006 (CEST)Beantworten

"Leugnung"

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Ich habe mal Leugnung durch Verneinung ersetzt. Vielleicht fällt jemandem etwas sprachlich Eleganteres ein. Leugnung ist auf jeden Fall falsch, denn sie bezeichnet das Abstreiten einer Tatsache. Irgendeine Religion oder Weltanschauung als wahr oder die "richtige" zu betrachten, widerspräche aber dem Gebot des neutralen Standpunkts. 195.71.90.10 03:49, 25. Mai 2007 (CEST)Beantworten

von ganz oben nach ganz unten verschoben

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Es ist eine Frechheit in einem eigentlich objektiven Lexikon, den Glauben an einen anderen Gott als den des Christentums (worauf der Artikel unterschwellig hinweist) als Blasphemie zu bezeichnen. Dies ist im höchsten Maße ignorant und ketzerisch.

Ich verstehe überhaupt nicht, was dieser Satz eines anonymen Verfassers uns sagen will... - jedenfalls hat die hier wohl geäußerte Kritik m.E. überhaupt keinen Anhalt an dem Artikel. Sollte man diese Zeilen dann nicht besser aus der Kopfzeile herausnehmen? Joseph Nassivera 04:20, 20. Mai 2007 (CEST)Beantworten
Neue Diskussionsbeiträge gehören immer nach unten. Ich hab jetzt bloß keinen Nerv, den Verfasser aus der Versionsgeschichte zu pfriemeln. -- PvQ 03:52, 25. Mai 2007 (CEST)Beantworten
Eine Verneinung ist nicht dasselbe wie eine Verleugnung. Davon abgesehen steht deutlich in dem Artikel, dass diese Kriterien hauptsächlich von fundamentalistischen Gruppen herangezogen werden. --Zinnmann d 08:28, 25. Mai 2007 (CEST)Beantworten

Die perverse Deutsche Sprache.

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Blasphemie hört sich vom Gefühl her, nicht als etwas schlechtes an. Die Betonung auf "mie" Hingegen das Wort "Spott", hört sich von der Phonetik viel schlimmer an, als "Blasphemie", ist aber nicht so verwerflich wie "Blasphemie".

Warum wird der Fall Rushdie nicht erwähnt?

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Warum wird gar nicht auf den Fall Salman Rushdie eingegangen, gegen den bekanntlich im Jahre 1989 wegen "Blasphemie" durch den damaligen iranischen Revolutionsführer Khomeini eine sogenannte "Fatwa" verhängt wurde, die zu Rushdies Ermordung aufrief?--Arjo 14:57, 2. Feb. 2009 (CET)Beantworten

Medizinischer Hinweis

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Um eine präzise und vor allem objektivere(!) soziokulturelle Verortung des mit dem Begriffe "Blasphemie" umschriebenen, tiefen gesellschaftlichen, kulturellen, politischen, aber auch medizinischen(!!) Problems zu fördern, wäre es wünschenswert, wenn der Artikel auch den Hinweis erhielte, daß es sich bei dem Festhalten an durch nichts bewiesenen Denkinhalten zunächst um eine Geisteskrankheit im klinischen Sinne handelt, sofern ihr nicht eine absichtsvolle Manipulation anderer zu deren Schaden - und damit kriminelle Energie - vorliegt.
Dieses Kriterium ist bei der Beurteilung des Phänomens "Blasphemievorwurf" umso interessanter, als dieser Vorwurf ja nach den Gesetzen der Logik auch invers gehandhabt werden kann, indem auch umgekehrt den Behauptern einer Gottesexistenz, die ja, wie allgemein bekannt, nie schlüssig bewiesen wurde, ihrerseits (z.T. selbst-) schädigendes Verhalten vorgehalten werden kann, nämlich insofern sie aus der Luft gegriffene, unbewiesene Behauptungen zu ihrem (zumindest imateriellen) Nutzen und zum Schaden Andersdenkender mit (historisch gesehen wirklich) allen Mitteln, auch den brutalsten und zynischsten(!) selbst heute noch durchzusetzen suchen.

War es Jung, oder Freud, der bereits darauf hinwies, Religion sei ein kollektiver Wahn, der das Individuum davor schütze, einen individuellen Wahn zu entwickeln?
Bei eingehenderer Analyse scheint diese Feststellung aber eher noch zu verharmlosen, denn es gibt in der Psychiatrie genügend klinische Beispiele, wo eine grenzenlos gesteigerte, anfangs vielleicht noch "religiös" erklärbare kognitiv eingeschränkte Struktur einer Person nahtlos mittels grenzenloser Steigerung ihrer "religiösen" Ansichten/Verhaltensweisen/"Wahr"nehmungen zu völliger und unheilbarer Paranoia führt, die das Individuum komplett hilflos und lebensunfähig, damit krank im klinischen Sinne machen, ja teilweise bis in die Selbsttötung führen, ohne daß dafür in der Realität ein angemessen großer Ereignisdruck vorläge .

Indem auch deshalb, seit es Religionen gibt, Kritik an diesen Religionen laut wird (die zahllosen Regeln und brutalen Vorschriften der Religionen gegen diese Kritik und die Kritiker persönlich(!), beweisen dies auf das Eindrücklichste und Objektivste von Anfang an!), die mittels Absolutheitsanspruch und Strafbewährung im Weigerungsfalle der eigenen "Anhänger", oder (sowieso) gegen Andersdenkende daherkommen, ist der Begriff "Blasphemie", oder Gotteslästerung eher ein Kampfbegriff geistiger und realer Terroristen (EGAL welcher Glaubensrichtung!), denn aus objektiver Sicht handelt es sich bei der Infragestellung, bzw. kategorischen Verneinung des Vorhandenseins eines oder mehrerer, wie auch immer beschriebener "Götter" um psychohygienische, aber auch physische Notwehr von geistig Gesunden zur Abwehr gegen geistigen, kulturellen und physischen Terrorismus religiöser Fanatiker gegen Andersdenkende und somit eine Regulationsmaßnahme des Individuums gegen drohende Geisteskrankheit.
Ein Verhalten, das unbewiesene Behauptungen auch als solche kennzeichnet und behandelt, kann nicht als "verwerflich" angesehen werden, weil es Wahnerkrankungen vorbeugt, sodaß sich entsprechende religiöse Strafvorschriften dagegen, als reiner durch nichts zu rechtfertigender Terrorismus darstellen, besonders dort, wo Religionen von ihren Anhängern und/oder Andersdenkenden die Aufgabe kognitiver, logischer und sozialer Fähigkeiten zu Gunsten eingeengt-abstrakter Glaubens und Verhaltensmuster und die Verleugnung ihrer eigenen Intelligenz zu Gunsten religiöser Führer verlangen.


Objektiv zu postulieren ist dabei:
Ein schlüssiger Gottesbeweis steht nach wie vor in ALLEN Religionen aus (!), was nicht wenige von "Gläubigen" unterschiedlichster Coleur aber nicht daran hindert, kollektiv und/oder individuell ihre bis zum Erbringen eines Gottesbeweises als im klinischen Sinne "wahnhaft" anzusehenden Glaubensinhalte mit teilweise hinterhältigsten und brutalsten Mitteln jenen Menschen aufzuzwingen, die sich solchen "Lehren" und "Gesetzen" mit Hinweis auf deren rein spekulative(!) Grundlage verweigern.
Da nicht wenige religiöse Regeln indirekt und/oder direkt auf die Diskriminierung, ja die existenzielle, ja physische Vernichtung Andersdenkender hinauslaufen, wäre es nach den Regeln der Logik und der Vernunft eigentlich ein Gebot für den Staat, die Bevölkerung gegen derartige Übergriffe seitens der Religionen in Schutz zu nehmen.
Daß dies nicht ausreichend geschieht, sondern der Staat eher den Religionen als seinen Bürgern zu Willen ist (ja erst von ersteren geschaffen wurde(!), indem sie die ideologische "Rechtfertigung"für die Unterdrückung Andersdenkender liefern (PRÄSENS!), was statistisch, historisch und juristisch ausreichend belegt ist), weist den Staat eher als Kind historisch gewachsenen, geistig-kulturellen UND physischen Terrorismus aus, als als Schutzraum dagegen und somit eher als Teil des Problems, als Element seiner Lösung. Vor diesem Hintergrunde erscheint in unserer Kultur der Begriff "Anarchie" mit seinem Inversum "Archie" geradezu vertauscht.

Fazit:
Es existieren objektive, reproduzierbare und in der Realität nachprüfbare Kriterien, die den Vorwurf der "Blasphemie" als die Wahnidee Geisteskranker qualifizieren. Dies sollte ein Artikel über Blasphemie enthalten, will er sich nicht dem Vorwurfe der "Einseitigkeit mittels verkürzter Darstellung" und jenem der Irrationalität aussetzen.
Hella, November 2009 (nicht signierter Beitrag von 91.14.216.45 (Diskussion | Beiträge) 07:00, 16. Nov. 2009 (CET)) Beantworten

letzter Absatz ist falsch

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Blasphemie ist nach religiösem Verständnis eine schändliche Widerrede gegen Gott. Wenn also Moses auf die göttliche Aufforderung "zieh deine Schuhe aus" geantwortet hätte "zieh sie doch selber aus..."

Die hier dargestellten Straftatbestände sind nicht Blasphemie, sondern eine Herabwürdigung religiöser Lehren. Es handelt sich also um Straftaten gegen Religionsgemeinschaften und nicht gegen Gott. Ich glaube auch nicht, dass in einem modernen Strafgesetzbuch Blasphemie oder Gotteslästerung erwähnt werden. Wäre Gotteslästerung strafbar, so müsste eine bestimmte Religion die alleinige Deutungshoheit besitzen, was als Blasphemie zu gelten habe und dies ist in pluralistischen Gesellschaften denkunmöglich. 188.22.23.20 15:52, 30. Sep. 2010 (CEST)Beantworten

Abkuerzung im Artikel "eu"

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Was bedeutet "eu" abgekuerzt im Artikel? EU ist die Abkuerzung fuer EUROPA normaler Weise.--82.113.5.200 15:32, 24. Okt. 2011 (CEST)reni von bifamoBeantworten

Einheitsübersetzung --PaterMcFly Diskussion Beiträge 12:47, 5. Feb. 2013 (CET)Beantworten

Kreuzdarstellung

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Der Satirezeitschrift "Titanic" wurde vor einigen Jahren die Darstellung eines Kruzifixes mit der Unterschrift "ich war eine Dose" auf der Titelseite verboten. In welcher Form dies zur Volksverhetzung tauglich gewesen sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. (nicht signierter Beitrag von 87.166.143.112 (Diskussion) 14:17, 5. Nov. 2011 (CET)) Beantworten

Warum τῆς βλασφημίας?

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Gibt es einen Grund, bei der altgr. Herleitung des Begriffs Bl. den Genitiv τῆς βλασφημίας noch mitzuerwähnen? Muss das jetzt mit allen Original-Substantiven so gemacht werden? -Shoshone (Diskussion) 14:22, 2. Mai 2012 (CEST)Beantworten

Bibelzitate

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Die Zitate stimmen nicht mit der Einheitsübersetzung überein. Es sollte entweder die korrekte Bibelübersetzung angegeben werden oder die Zitate entsprechend angepasst werden. --PaterMcFly Diskussion Beiträge 12:50, 5. Feb. 2013 (CET)Beantworten

Was ist denn hier los?

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Die ersten beiden Kapitel sind die besten und bereits am Ende der Latte. Der erste Satz ist OK. Danach sackt alles ins Bodenlose herab... Warum wird die Definition "Blasphemie" auf reale Religionen bezogen? Warum wird Blasphemie bewertet (irgendwer wehrt sich gegen verordnete Religion)? Warum wird dieser Artikel nur auf zeitgenössische Religionen bezogen? Warum werden überhaupt Religionen einbezogen? Gibt's bei Naturvölkern (es soll sie noch geben!) keine Blasphemie? Folgt man der Bedeutung des Wortes, findet sich vielleicht mehr neutrale Information. Vielleicht sollte sich der Artikel mehr daran orientieren. Was hier zu finden ist, ist jedenfalls sehr, sehr kritisch zu betrachten und hilft niemandem wirklich... 46.115.85.22 13:56, 19. Apr. 2013 (CEST)Beantworten

Lücke zw. 100 n.Ch. und 1912

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Entweder ich lese sehr ungenau (durchaus möglich), oder es tut sich eine ca. 1900 Jahre währende Lücke nach der Darstellung des NT und dem Jahre 1912 auf. Wie wurde Blasphemie in dieser langen Zeit v.a. im Abendland behandelt? -- MacCambridge (Diskussion) 18:44, 11. Jan. 2015 (CET) +1. Ich halte den Artikel eigentlich ohnehin für einen Fall für die QS, ich weiß nur nicht, welche. --Turris Davidica (Diskussion) 18:48, 11. Jan. 2015 (CET)Beantworten

Spannungsfeld: Blasphemie und Meinungsfreiheit (inkl. Freiheit der Satire)

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Ich bin zu diesem Artikel gekommen, weil ich eben im Deutschlandfunk eine (sehr gute) Sendung zu diesem Thema gehört habe. "Kunst und Religion als prekäres Verhältnis. Jean-Pierre Wils im Gespräch mit Walter van Rossum || [...] Die Behauptung, Kunst sei heute Ersatzreligion und Museen die Kathedralen, betrachtet Wils genauso wie den Krieg, den beide führen, wenn der Heiligenschein verrutscht: Der Vorwurf der Blasphemie zieht sich durch die Geschichte der Kunst wie ein Leitmotiv." (Eine Zeitlang noch downloadbar.)

Beim Durchlesen des Artikels fällt auf, dass Standpunkte und Probleme gut dargestellt werden, dass aber die Diskussion mit Blick auf das genannte Spannungsfeld schwach bis nicht nicht vorhanden ist. Selbst dieses Argument müsste genauer dargestellt werden: dass Blasphemisches, gegen christliche Überzeugungen gerichtet, leicht sei, weil Anschläge der Christen auf Leib und Leben kaum zu erwarten seien; bei Angriffen auf muslimische Inhalte / Überzeugungen sei das anders. Damit sei ein Ungleichgewicht vorhanden und gezeigt: Blasphemisches tritt verstärkt dort auf, wo die Gläubigen nicht mit Gewalt zurückschlagen. (Was die Haderer-Jesus-Karikaturen angeht: H. wurde immerhin in Griechenland wegen Blasphemie in Abwesenheit zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. (Bericht im SPIEGEL)). -- Also, ich denke, dass diese Diskussionen, die es in Wissenschaft und Publizistik gibt, im Artikel stärker herausgearbeitet gehören. --Delabarquera (Diskussion) 10:16, 3. Apr. 2015 (CEST)Beantworten

Daß Haderer nach griechischem Recht zu sechs Monaten verurteilt wurde, kann man wohl kaum als „mit Gewalt zurückschlagen“ bezeichnen oder damit gleichsetzen. --Turris Davidica (Diskussion) 22:12, 4. Apr. 2015 (CEST)Beantworten
"...kann man wohl kaum als „mit Gewalt zurückschlagen“ bezeichnen". Zugegeben. Dass Nicht-Gleichsetzen sollte mit dem Wort immerhin ausgedrückt werden. Aber damit bleibt die Frage / die Aufforderung, das "Spannungsfeld" besser herauszuarbeiten, weiterhin bestehen. -- Sollte ja nur eine vorbereitender Hinweis sein, um die Meinungen auszuloten. --Delabarquera (Diskussion) 23:32, 10. Apr. 2015 (CEST)Beantworten

In dem Artikel wird behauptet, der satirische Film "Das Leben des Brian" verhöhne Glaubensinhalte. Diese Behauptung ist unzutreffend. Der Film "Das Leben des Brian" kritisiert lediglich bei nicht wenigen Menschen verbreitete Beschränktheiten, Dummheiten und Verrücktheiten, aber der Film richtet sich nicht gegen die christlichen Grundwerte. Ähnlich verhält es sich auch bei dem Komödienfilm Dogma. Die beiden Filme wollen nichts Böses, sondern vielmehr ganz im Gegenteil eher Gutes.--2003:E7:7BD4:7201:F1EE:4D07:1717:84DA 02:58, 9. Jul. 2018 (CEST)Beantworten

Brian gestrichen. --Georg Hügler (Diskussion) 07:22, 9. Jul. 2018 (CEST)Beantworten

Bilderwunsch

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Titelbild der 1897 bei Jakob Schabelitz in Zürich verlegten dritten Ausgabe des Liebeskonzils,
Künstler: Max Hagen.
Die Versuchung des Hl. Antonius (1878)

@Es lebe der Zentralfriedhof: Nachdem es dieser Bilderwunsch in die Top 3 geschafft hat: Was wird denn gewünscht? Gruß, --Flominator 09:38, 3. Jul. 2017 (CEST)Beantworten

Ich halte diesen Begriff schlechterdings für unabbildbar, zum einen, weil es keine allegorischen Darstellungen gibt, zum anderen, weil etwa Abgebildetes in den Augen der einen oder anderen nun wiederum Blasphemisches zeigen würde. Ich habe den Baustein daher bis auf weiteres entfernt.--Turris Davidica (Diskussion) 11:36, 3. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
Vermutlich wäre irgend ein Bild am Besten, das (sehr viel) früher mal ein Aufreger war, aber heuzutage kein Problem mehr ist. Nachdem ich mir den Artikel näher angesehen habe, ist mit btw aufgefallen, dass sich der Artikel im Punkto "Geschichtliches" allgemein ausschweigt. Das erste Beispiel ist von 1912. ich kann mir jetzt schwer vorstellen, dass es vorher keine Blasphemieprozesse gegeben hat. Was ist etwa mit Thomas Aikenhead, Claude Le Petit? Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 12:44, 3. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
Wie wäre es mit etwas aus Category:Blasphemy? Gruß, --Flominator 13:48, 3. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
War "Das Liebeskonzil" nicht einmal Blasphemie? MfG, Georg Hügler (Diskussion) 16:48, 3. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
Mit dem Bild auf Das Liebeskonzil bin ich auch Einverstanden. Ich finde das ist etwas was man heuzutage jedem zumuten kann der aktiv nach der Erklärung für Blasphemie sucht. Und das Theaterstück wurde ja wirklich wegen Blasphemie verboten. Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 17:46, 3. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
Ich schlage Die Versuchung des Hl. Antonius (siehe rechts) von Félicien Rops vor. Ich finde mit sowas muss man heuzutage rechnen wenn man schon auf den Blasphemie Artikel klickt. Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 17:41, 3. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
Es geht nicht darum, womit „man heutzutage rechnen muß“, sondern um die sinnvolle Bebilderung des Artikels. --Turris Davidica (Diskussion) 09:25, 4. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
Und wieso soll das Bild nicht sinnvoll sein? Es illustriert doch schön, womit man damals rechnen musste: mit Zuchthaus. --Hob (Diskussion) 09:41, 4. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
Schon deswegen, weil es das eben nicht illustriert. Andere Schwierigkeiten hatte ich oben versucht, anzureißen. --Turris Davidica (Diskussion) 09:48, 4. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
@Turris Davidica:: Du schreibst: "zum anderen, weil etwa Abgebildetes in den Augen der einen oder anderen nun wiederum Blasphemisches zeigen würde." Das ist ja genau der Punkt. Etwas was "in den Augen der einen oder anderen" etwas Blasphemisches zeigt, ist doch genau das, was den Artikel zu Blasphemie ideal bebilbert. Und jemand der einen Artikel aufruft der dieses Thema beschreibt, will ja (als Illustration) auch ein Beispiel davon sehen. Mir ist schon klar, dass ein aktuelles Beispiel (sagen wir mal Mohammed-Karikaturen ) zu viele Emotionen aufwühlt. Aber ein 150 Jahre altes Bild sollte da schon ok sein. Es lebe der Zentralfriedhof (Diskussion) 22:57, 4. Jul. 2017 (CEST)Beantworten
Ich teile nicht deine Ansicht, daß der Artikel mit der Wiedergabe einer blasphemischen Abbildung „ideal bebildert“ sei. Eine solche ist nur dazu geeignet, möglichst viele vor den Kopf zu stoßen. Die Tatsache, daß manche dabei nicht mit Mord und Totschlag reagieren, macht es nicht besser, auch die Gefühle solcher Menschen sollte man nicht ohne Not verletzen. Dabei spielt meines Erachtens keine Rolle, wie alt das Bild ist. Die derzeitige Konstruktion, die zwar eine Hilfskonstruktion ist, scheint ein gangbarer Mittelweg. --Turris Davidica (Diskussion) 10:18, 5. Jul. 2017 (CEST)Beantworten

Irland

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Durch Volksabstimmung letzte Woche scheint die hier erwähnte Verfassungsbestimmung abgeschafft zu sein. Bitte korrigieren. Gruss--2A02:1206:4577:C8D0:2C0C:84B:FF8E:7419 11:27, 28. Okt. 2018 (CET)Beantworten

Einleitung

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"Blasphemie (altgr. βλασφημία – blasphēmía – ‚Rufschädigung‘, zusammengesetzt aus βλάπτειν – bláptein – ‚Schaden bringen‘, ‚benachteiligen‘ und ἡ φήμη – phếmê – ‚die Kunde‘, ‚der Ruf‘) bezeichnet das Verhöhnen oder Verfluchen bestimmter Glaubensinhalte einer Religion oder eines weltanschaulichen Bekenntnisses.

Eine öffentliche, Ärgernis erregende Beschimpfung Gottes wird als Gotteslästerung (vgl. mittellateinisch blasphemizare: ‚Gott lästern‘[1]) bezeichnet."

Warum wird gleich in dieser (sehr kurzen) Einleitung eine Abgrenzung von Gotteslästerung geliefert ? Reicht dieser eine Beleg aus für eine Abgrenzung dieser beiden Begriffe ? imo nein- u.a. weil Ärgernis erregende ... eine Wischi-waschi-Formulierung ist.

Um die beiden Begriffe wirklich voneinander abzugrenzen, braucht es mehr & bessere Belege. Das wäre einen eigenen Abschnitt wert. --178.202.73.242 20:17, 31. Jan. 2020 (CET)Beantworten

Nur zu, sei mutig. Wenn Du solche besseren Belege kennst und eine entsprechende Abgrenzung vornehmen kannst, ist das nur zu begrüßen. --Zinnmann d 10:40, 1. Feb. 2020 (CET)Beantworten

Recht auf Blasphemie - ?

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Das hört man im Herbst 2020, im Zusammenhang mit den Terroranschlägen in Frankreich v. a., öfter. So wird das in den deutschen Medien vermittelt. Die Botschaft: der französische Laizismus erlaubt das "Recht auf Blasphemie" (Gotteslästerung). Also, das heißt aber doch: den Tatbestand "Gotteslästerung" erkennt er an - oder etwa nicht ? Aber, genau so hört sich das doch an. So widersprüchlich und wirr: denn würde ein überzeugter Anhänger der z. B. französischen Laicité (klingt, nebenbei bemerkt, symphatischer wie die deutsche -ismus-Bildung) nicht sagen: eine Gotteslästerung gibt es gar nicht, das ist eine Einbildung - ? Man vergleiche das mal mit dem m. E. durchaus parallel laufenden Satz "die deutsche Rechtsordnung erlaubt widernatürlichen Geschlechsverkehr". --46.244.254.208 19:20, 5. Nov. 2020 (CET)Beantworten

Das Leben des Brian

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Der Film "Das Leben des Brian" ist eine Komödie und Satire, welche Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen von Menschen karikiert, und Herrschaftsverhältnisse sowie politische Verhältnisse kritisch betrachtet, sowie einige religiöse Ideen als fragwürdig oder unlogisch bis lächerlich präsentiert. Es ist eine philosophische Komödie, bei der fast Alles kritisch betrachtet und fast Alle in Frage gestellt wird. Der Film ist aber keine Blasmemie im engeren Sinne, also keine Verfluchung oder Verhöhnung, also Verächtlichmachung des Christentums oder gar der christlichen Grundwerte, ebensowenig wie der Film auch das Judentum nicht verflucht und auch nicht verächtlich macht. Der Film ist aber nicht etwa satanistisch oder okkult oder marxistisch oder atheistisch, und der Film ist auch keine Volksverhetzung oder Hasspropaganda oder Verächtlichmachung oder Entmenschlichung von Menschen, sondern der Film hat einen philosophischen und humanistischen Ansatz, und seine Macher stehen auf dem Boden der christlichen Grundwerte, auch wenn Sie sich über einzelne Dogmen und Marotten und Naivitäten und Dummheiten lustig machen, zuweilen bis ins Groteske. Es gibt sogar hohe kirchliche Würdenträger die den Film unterhaltsam und lustig finden (nicht alle Kleriker sind humorlos). Der Film ist kein blasphemischer Film, und er dreht sich auch nicht um Blasphemie. Im Mittelpunkt des Filmes steht weder Gott, noch eine Religion, sondern im Mittelpunkt des Filmes stehen Menschen, wie es sie so ähnlich auch zu dem Zeitpunkt gab, als der Film gedreht wurde. Der Film ist nicht eindimensional, sondern sehr komplex. Um dies zu erkennen braucht man jedoch vielleicht ein Mindestmaß an Bildung in den Bereichen Politik, Soziologie und Psychologie. Völlig Ungebildete könnten die zahlreichen Anspielungen vielleicht nicht immer verstehen. --2003:E7:7F1F:4301:9C4E:5155:32FB:9AAE 03:24, 4. Nov. 2021 (CET)Beantworten

Das gehört nicht hierher, sondern in Das Leben des Brian#Rezeption. Bitte Belege für Deine Aussagen finden und dort reinschreiben! Danke, Curryfranke (Diskussion) 11:57, 4. Nov. 2021 (CET)Beantworten

Einzelnachweise

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  1. Konrad Goehl, Johannes Gottfried Mayer, Kurt Hans Staub: Was tun, wenn die Pest kommt: Göttern lästern oder Juden brennen? In: Editionen und Studien zur lateinischen und deutschen Fachprosa des Mittelalters. Festgabe für Gundolf Keil. Königshausen und Neumann, Würzburg 2000. ISBN 3-8260-1851-6, S. 127–166; hier: S. 128.

"vorausgesehen"?

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Sind die "bestimmten Umstände" tatsächlich "vorausgesehen", oder nicht vielmehr "vorgesehen"? (Wobei letzteres auch reichlich unbeholfen erscheint.) --95.116.106.115 22:05, 1. Feb. 2023 (CET)Beantworten