Erich Haberland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Oswald Otto Erich Haberland (* 19. September 1903 in Dresden[1]; † 17. Januar 1964 in Hannover) war ein deutscher Maler, Bildhauer und Unternehmer.[2]

„Der Schwimmer“ von 1950, aufgestellt am „Strandbad Maschsee“ in Hannover
„Guss: Haberland Hannover 59“ am Fuß der Plastik „Bockspringen“ von Ewald Brandt

Erich Haberland war der älteste Sohn des Unternehmensgründers Oswald Haberland (1877–1948), der 1918 in Dresden die Kunstgießerei Pirner & Franz übernommen hatte.[3] Er studierte 1927–1928 an der Kunstakademie Düsseldorf und 1929–1930 an der Kunstgewerbeschule Bremen.[4] Anschließend war er bis 1934 in Hamburg als freier Künstler tätig. 1934 zog Haberland nach Hannover, wo er außerdem mit seinem Bruder Herbert Haberland die Erzbildgießerei[2] Haberland betrieb.[5] Im Unternehmen war Erich Haberland vor allem für das Ziselieren zuständig.[4]

  • Der Schwimmer, Bronzeplastik, die um 1950 am Strandbad am Maschsee aufgestellt wurde[2]
  • E. & H. Haberland / Bronzegießerei / Hannover N / Bohnhorstraße 5 / Fernruf 71592. In: Das Buch der alten Firmen der Stadt Hannover 1954. Adolf Sponholtz, Hannover 1954, S. 333.
  • Ehrtfried Böhm (Texte), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover / Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik / Ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte. Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 43, 80.
  • Ludwig Zerull: Kunst ohne Dach. Edition Libri Artis, Schäfer, Hannover 1992, ISBN 3-88746-278-5, S. 141.
  • Hugo Thielen: Haberland, Erich. In: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 144 (eingeschränkte Vorschau auf Google Bücher)
  • Hugo Thielen: Haberland, Erich. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 245.
  • Thomas Pavel: "dankenswerterweise der Stadt zur Verfügung gestellt": Erich Haberlands "Schwimmer" am Maschsee und die Tätigkeit der Gießerei E. & H. Haberland im Hannover der Nachkriegszeit. In: Hannoversche Geschichtsblätter. NF Bd. 75, 2021, S. 92–107.
Commons: Erich Haberland – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. „Geburtsanzeige des Oswald Otto Erich Haberland vom 23. September 1903.“ Geburtenregister der Stadt Dresden, URL: www.ancestry.de, abger.: 22. Oktober 2023.
  2. a b c Hugo Thielen: Haberland, Erich. In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u. a.: Stadtlexikon Hannover. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 245.
  3. E. & H. Haberland / Bronzegießerei / Hannover N / Bohnhorstraße 5 / Fernruf 71592 In: Das Buch der alten Firmen der Stadt Hannover 1954. Unter textlicher und redaktioneller Mitarbeit von Heinz Lauenroth (Direktor vom Städtischen Presseamt), Ewald Brix (Industrie- und Handelskammer Hannover), Herbert Mundhenke (städtischer Archivrat) und der Handwerkskammer Hannover, Adolf Sponholtz Verlag, Hannover 1954, S. 333.
  4. a b neue plastik in hannover…
  5. a b Inschrift am Sockel
  6. Rainer Ertel, Ernst-Friedrich Roesener: Brunnen in Hannover. Wasserspiele und Brunnen in ihren Stadtteilen. Cartoon-Concept Agentur und Verlags GmbH, Hannover 1998, ISBN 3-932401-03-4, S. 6, 40.
  7. Rainer Ertel: Nachtwächter-Brunnen. In: Stadtlexikon Hannover, S. 459.