Flévy

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Flévy
Flévy (Frankreich)
Flévy (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Metz
Kanton Le Pays messin
Gemeindeverband Rives de Moselle
Koordinaten 49° 14′ N, 6° 15′ OKoordinaten: 49° 14′ N, 6° 15′ O
Höhe 172–259 m
Fläche 11,58 km²
Einwohner 574 (1. Januar 2021)
Bevölkerungsdichte 50 Einw./km²
Postleitzahl 57365
INSEE-Code

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Rathaus- und Schulgebäude
Kirche Notre-Dame

Flévy (deutsch Flaich, 1940–1944 Karlshof, lothringisch Flaiweg) ist eine französische Gemeinde mit 574 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Metz.

Die Gemeinde Flévy liegt in Lothringen, in einem Seitental der Mosel, etwa 15 Kilometer nördlich von Metz und sechs Kilometer nordwestlich von Vigy, auf einer Höhe zwischen 172 und 259 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 11,52 km².

Der Ort wurde erstmals im Jahr 1404 als Flaivey erwähnt.[1][2] Die Ortschaft gehörte früher zum Bistum Metz.[3] Deutsche Schreibweisen lauteten: Fleche (1468), Fleichen (1490/1513), Fleeche (1495), Fleiche (1510)[4], Flaich (1915–1919) und Karlshof (1940–1944).

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Landkreis Metz im Bezirk Lothringen zugeordnet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Wein-, Obst- und Gemüsebau.[3]

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Anzahl Einwohner seit Ende des Zweiten Weltkriegs
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 309 318 370 381 424 494 567 546
  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 102 (books.google.de).
Commons: Flévy – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 144 (books.google.de).
  2. Ernest de (1826-1883) Auteur du texte Bouteiller, Jules (1821-1877) Auteur du texte Thilloy: Dictionnaire topographique de la France. , Dictionnaire topographique de l'ancien département de la Moselle : comprenant les noms de lieu anciens et modernes / rédigé en 1868 sous les auspices de la Société d'archéologie et d'histoire de la Moselle ; par M. de Bouteiller,... 1874 (bnf.fr [abgerufen am 23. Juni 2022]).
  3. a b Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 307 (google.books.de).
  4. Monika Buchmüller-Pfaff - Siedlungsnamen zwischen Spätantike und frühem Mittelalter (1990)